Kleine Signale

OLYMPUS DIGITAL CAMERASie beflügeln den Ort und den Augenblick. Kleine Signale. Absichtsfrei. Unbeabsichtigt geäußert. Wahrgenommen als Zeichen fremder Ahnung, dass etwas nicht ganz richtig gewesen sein könnte. Zuversicht keimt auf, scheut sich noch vor Übertreibung. Abwarten, was kommt. Optimismus bleibt vor der Tür. Ist das Schlimmste nun vorüber? Und morgen? Was ist morgen? Warten auf morgen. Skepsis bleibt. Und behält nicht selten recht.

Im Dezember 2014

Zeit der guten Wünsche

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs ist die Zeit der guten Wünsche. Die Weihnachtszeit. In diesen Tagen trudeln haufenweise Karten und Briefe ein. Die meisten von ihnen sind persönlich unterschrieben. Von Menschen, die sich bei mir bedanken und mir viel Gutes wünschen. Ich bin gerührt. Viele Namen vieler Leute, die alle an mich gedacht haben. Manche sind mir unbekannt. Vielleicht sind sie mir nur entfallen. Vielleicht erinnere ich mich nur nicht an die gute Zusammenarbeit des jetzt ausklingenden Jahres, für die ich Dank ernte. Sie aber haben mich nicht vergessen. Chapeau!

Ich erinnere mich nicht an die Berater aus den vielen Büros mit den klangvollen Namen, deren besondere Wertschätzung ich heute genießen darf. Ich erinnere mich nicht. Und doch muss es ja einen guten Grund für die guten Wünsche geben. Vielleicht habe ich ja meine Liebenswürdigkeit nur maßlos unterschätzt, habe gar nicht erkannt, wie viel Gutes ich geleistet habe? Für andere. Für alle, die meine Großzügigkeit genießen durften und mir heute Dank sagen und Glückwünsche für das neue Jahr übermitteln wollen. Ich wachse in meiner Hochachtung. Vor mir selbst. Und bin sprachlos. In der Zeit der guten Wünsche.

Im Dezember 2014

Mal sehen

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Mal sehen.

Was kommt. Vielleicht ist es schon da. Was kommt.

Wir sehen. Was war. Wir haben´s gesehen. Was war.

Wir sehen. Was kommt. Wir sehen doch klar. Was war.

Mal sehen.

Im Dezember 2014

 

Regen von allen Seiten

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Bahnstadt in Heidelberg 2014

Es regnet nicht. So richtig. Von drinnen betrachtet. Vielleicht ein bisschen Nieselregen. Mehr nicht. Draußen ist es mehr, nicht weniger. Regen von allen Seiten. Nicht nur von oben. Von allen Seiten kriecht das Wasser aus der Luft in meine Kleidung. Von vorne, von hinten  und sogar von unten. Obwohl der November längst vorbei ist. Der November mit seiner wohligen Wärme. In den Wohnstuben. Bei Kerzenlicht und Feuer im Kamin. Doch es ist nicht mehr November. Weder draußen, noch drinnen, noch sonstwo. Es regnet. So richtig.

Im Dezember 2014